Elektrosmog
- Strahlung
Unter Elektrosmog versteht man mehrere Feldarten mit unterschiedlichen Eigenschaften
und Quellen. Bei einer Strahlungsuntersuchung sollten alle diese Arten gemessen
und anschließend mit vertretbarem Aufwand minimiert werden. Auch hier
steht eine sinnvolle Reduzierung der Elektrosmogverursacher im Vordergrund.
Im Einzelnen unterscheidet man folgende Feldarten:
- Niederfrequente elektrische Wechselfelder
- Entstehen durch spannungsführende Kabel, also den Stromleitungen
in den Wänden und von Geräten. Sie sind je nach Situation
auf sehr unterschiedliche Weise minimierbar z.B. durch den Einbau von Netzabkopplern
oder geerdete Elektrosmogvliese, -farben etc. Hier eine wirksame Minimierungsstrategie
herauszufinden ist eine der wichtigsten Aufgaben bei einer Strahlungsuntersuchung.
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Niederfrequente magnetische Wechselfelder
- Sie entstehen durch Stromfluß. Also bei allen Dauerstromverbrauchern
wie Radiowecker, Trafos etc., aber auch durch nahe Hochspannungs-
und Bahnleitungen. Einzige Möglichkeit der Minimierung ist größerer
Abstand. Das ist beim Radiowecker einfach, bei der Hochspannungsleitung dagegen
leider nicht.
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- Hochfrequente elektro-magnetische Wechselfelder
- Alles, was schnurlos funktioniert, fällt darunter, so z.B. Mobilfunk,
schnurlose DECT-Telefone, W-LAN-Sender, Bluetooth, Babyphones,
etc. Nach wie vor umstritten und heftig diskutiert werden die Wirkungen. Vordergründig
sollte der sinnvolle Einsatz sein, um evt. Auswirkungen gering zu halten.
Wirkungsvolle und messbare Abschirmmöglichkeiten sind auf dem Markt.
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- Elektrische Gleichfelder
- Elektrostatik kennt jeder: Die kleinen Stromschläge nachdem man sich
statisch aufgeladen hat. Sie entstehen bei Reibung vor allem von diversen
Kunststoffen z.B. bei Fußböden wie Laminat und Teppichböden.
Aber auch viele Kuscheltiere in Kinderbetten führen z.B. zu immer
wiederkehrenden solcher Stromschläge. Folge ist übrigens auch eine
Veränderung des Gleichgewichts der positiv und negativ geladenen Luftionen.
Ein Gleichgewicht der Luftionen macht ein gutes Raumklima aus. Je trockener
die Luft, desto höher die Elektrostatik.
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- Magnetische Gleichfelder
- Magnetisierte Metalle führen zu Verzerrungen des Erdmagnetfelds. Berühmtestes
Beispiel ist die Federkernmatratze. Aber auch Heizungen direkt
am Bett oder Stahlträger können das Magnetfeld verzerren
sowie Lautsprecher mit ihren Permanentmagneten.